Ideologien, die Unmenschlichkeit als notwendig erscheinen lassen, etablieren das moralisch Verbotene zu einer Sondermoral, wonach die einen das Recht haben, die anderen zu quälen. Staatliche Gewalt wird zur Notwehr verharmlost.
Ein politisches Klima, in dem ich mich selbst nur retten kann, wenn ich verhindere, dass die Hölle der Anderen zu meiner Eigenen wird.
Welche Überlebensstrategien werden in der Parallelität zwischen Grausamkeit und gesellschaftlicher Normalität sichtbar?
Vernissage: Sonntag, 19. April, 11:30 Uhr
Begrüßung: Ulrich Olpp
Einführung: Thomas Milz, Kulturjournalist
Finissage: Sonntag, 17. Mai, 16:00 Uhr
Vortrag: Eberhard Abele
„Die Akte Guttenberger – Handlungsspielräume im Nationalsozialismus”
Begleitend wird in der Ausstellung der Film „Auf den Spuren der Mörderväter”
von Rolf Feilmetzger gezeigt.